Wie meine Praxis entstand: Meine Reise vom tiefen Loch zum eigenen Raum

Ein persönlicher Einblick in meine Geschichte, den Mut zur Neuausrichtung und wie daraus meine Praxis für Sexualtherapie in Lichtenstein entstand.

Der Tiefpunkt: Wenn plötzlich der Boden unter den Füßen fehlt

Letztes Jahr, im Jahr 2025, spürte ich deutlich, dass etwas in meinem Leben grundlegend schief lief. Während einer Meditation brach es regelrecht über mir zusammen oder besser gesagt unter mir. Ich sank und sank in ein tiefes Loch und verlor einmal mehr den Boden unter den Füßen.

Zum ersten Mal erlebte ich spürbar eine Panikattacke. Ich wusste nicht mehr, wie ich mich fangen sollte. Die Existenz- und Geldsorgen drückten schwer: Als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern weiß man, was das bedeutet. Zeit war knapp, Geld noch knapper, und die Aufträge für Massagen waren zu Beginn des Jahres sehr rar. Es war eine zutiefst ungewisse Zeit und obendrauf lief noch eine Ausbildung, die finanziert werden wollte. Ich wusste weder, wie ich den Tag überstehen, geschweige denn im nächsten Monat Essen kaufen sollte. Alles zog sich zusammen, fühlte sich überlastet an und schien auseinanderzufallen.

Meine Kinder waren der Grund, warum ich überhaupt jeden Tag aufstand, statt im Bett zu liegen und im Selbstmitleid zu versinken. Auch der Gedanke, dass ich arbeiten muss, gab mir Halt. Stück für Stück sammelte ich meine Energie, übernahm Verantwortung für meine Finanzen und veränderte grundlegende Dinge in meinem Leben. Der Weg hin zu meiner eigenen Praxis für Sexualtherapie in Lichtenstein war alles andere als geradlinig.

Wandel, Neuausrichtung und ein Ego-Tod

Im Laufe des Jahres 2025 spürte ich zudem, dass der tantrische Weg grundsätzlich nicht mehr zu mir passte. So wie ich Tantra kennengelernt und bisher gelebt hatte, fühlte es sich für mich einfach nicht mehr stimmig an. Ich begann, all das grundlegend infrage zu stellen.

Ich entfernte mich Schritt für Schritt von dieser Form der Spiritualität. Rückblickend war es wohl eine Art Ego-Tod: Alles, was ich bisher geglaubt hatte und wie ich mich sah, erschien mir plötzlich so unvollständig, unstimmig und unwahr. Ich wusste nicht mehr, wie es weitergehen sollte. Doch genau dieser Prozess holte mich auch wieder Stück für Stück in diese Welt zurück. Und obwohl ich mich oft perspektivlos fühlte, war da tief in mir diese leise Ahnung: Da muss noch mehr möglich sein. Ich spürte immer deutlicher, wie wichtig ein fundierter, geschützter Ort für Paarcoaching und Sexualtherapie in Lichtenstein ist.

In meiner Ausbildung ging es zwar auch darum, wie Tantra unterstützen kann, doch für mich veränderte sich der Fokus komplett: Ich wollte das Wissen rund um Sexualität, Beziehung und Intimität noch tiefer und psychologischer beleuchten. Warum entstehen auf sexueller und emotionaler Ebene so viele Blockaden? Und wie können wir diese heilsam auflösen?

Der Wendepunkt: Neue Hoffnung und die Rauhnächte

In der zweiten Jahreshälfte hatte ich ein wichtiges Schlüsselerlebnis. Ich hörte von Möglichkeiten, wie man selbst mit überschaubaren Mitteln Unterstützung für eine Existenzgründung bekommen kann. Ich informierte mich, vereinbarte einen Termin bei einer Unternehmensberaterin und danach waren meine Existenzängste wie weggeblasen. Mut, Zuversicht und Hoffnung wuchsen. Ich wusste zwar noch nicht genau, wie die Umsetzung aussehen würde, aber ich wusste: Ich will etwas Eigenes erschaffen.

Während der Rauhnächte, den 12 heiligen Nächten zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar, nahm ich mir bewusst Zeit und hoffte auf Visionen. Und sie kamen: Es sollte eine eigene Praxis werden. Nichts von der Stange, sondern mein ganz persönlicher Raum. Alles, was ich in all den Jahren gelernt, erfahren und selbst angewendet hatte, wollte ich in einem geschützten Rahmen weitergeben. Die Entscheidung war getroffen!

Das Steuer selbst in die Hand nehmen: Praxis für Sexualtherapie in Lichtenstein – eine Gründung in Sachsen

Anfang 2026 traf ich mich regelmäßig mit der Unternehmensberatung. Ich war dankbar für den ersten Impuls, doch bald spürte ich, dass mein inneres Feuer ein viel schnelleres Tempo forderte. Ich merkte: Wenn ich hier warte, gebe ich wieder die Verantwortung ab und verliere die Energie, die mich gerade antreibt. Also traf ich die mutige Entscheidung, ohne Beraterin weiterzugehen, im Vertrauen darauf, dass mir genau die Menschen begegnen würden, die ich auf meinem Weg brauchte.

Ich ließ wieder einmal los und sprang ins Ungewisse. Ich recherchierte Förderungen der Sächsischen Aufbaubank (SAB) und rief dort an. Am Telefon begegneten mir unglaublich freundliche und hilfreiche Menschen, die mir wertvolle Impulse gaben. Schritt für Schritt ging ich durch das Dunkle. Nach jedem Schritt zeigte sich der nächste, oft nur ein oder zwei Schritte weit, selten mehr. Auch das war eine wirklich lehrreiche Erfahrung: Dass sich immer der nächste Schritt zeigt und es weitergeht!

Ich lernte wundervolle Menschen bei der IHK kennen und erfuhr von der Gründungsgarage Chemnitz, die junge Gründerinnen mit Know-how, Workshops und Netzwerken begleitet. Dort durfte ich in einem 3-minütigen Pitch mein Konzept vorstellen. Es war eine echte Herausforderung, meine Idee auf den Punkt zu bringen und nach außen zu zeigen… aber auch diese Hürde habe ich gemeistert! 🙂

Dann kamen die bürokratischen Herausforderungen. Ein Businessplan musste her. Erst einmal: Was ist überhaupt ein Businessplan? Und als ich diese Frage für mich beantwortet hatte: Was muss da eigentlich rein? Es gab kaum pauschale Vorgaben, außer dass die Bank ein konkretes, tragfähiges Bild des Unternehmens bekommen sollte. Fragezeichen über Fragezeichen und woher Antworten bekommen? Allgemeine KI-Tools oder Standardvorlagen brachten mich nicht weiter. Erst durch viele Stunden eigener Recherche entwickelte ich mein Konzept Schritt für Schritt selbst. Am Ende half mir dieser Prozess unglaublich dabei, meinen eigenen Plan im Kopf glasklar werden zu lassen. Der Businessplan wurde genau das, was er sein sollte: ein echter Kompass für mein Business.

Doch es war eine Geduldsprobe: Vom Einreichen des Antrags bis zur finalen Bewilligung und Auszahlung vergingen fast vier Monate. Eine Zeit voller Formulare, Warten, Bangen und parallelem Planen. Im Juli kam schließlich die erste erlösende Zusage und Ende September die komplette Zusage!

Zweifel, Mut und das normale Chaos vor der Eröffnung

Als ich schließlich passende Räume für eine Sexualtherapie in Lichtenstein fand, ging damit die nächste Hürde einher aber auch die Zweifel. Einen Mietvertrag zu unterschreiben, ohne zu wissen, ob der Plan wirklich aufgeht, kostete Mut. Es war eine Achterbahnfahrt: Wenn ich mich intensiv mit meinem Businessplan beschäftigte, war ich mir absolut sicher: Warum sollte es auch nicht funktionieren? Doch vergingen ein paar Tage, wurden die Zweifel wieder laut: „Was bildest du dir eigentlich ein, so etwas zu können?“

Doch tief in mir spürte ich: Jetzt ist die Zeit dafür. Wenn nicht jetzt, wann dann? Und ja, ich darf noch viel lernen und gleichzeitig habe ich schon so unglaublich viel gelernt!

Praxis für Paartherapie und Sexualtherapie Lichtenstein – Beratungsraum Katja Sonntag

Als feststand, dass die finanzielle Unterstützung kommt, stand ich startklar in den Startlöchern. Da ich wusste, welche Möbel ich wollte, bestellte ich sie bereits. Und dann begann das kleine Chaos: Durch einen Fehler bei der Lieferadresse landeten die Pakete in Lichtenstein, konnten dort aber mangels Namensschild nicht zugestellt werden und gingen zurück. Erste Anfragen kamen zwar bereits rein und die ersten Termine standen fest, aber es waren ja noch zwei Wochen Zeit. Ich bestellte also erneut. Als die ersten Möbel kamen, baute ich sie auf und … war so unzufrieden, dass ich kurzerhand alles wieder abbaute, zusammenpackte, zurückschickte und schließlich selbst ins Möbelhaus fuhr, um alles einzuladen. Hätte ich auch schneller haben können… aber naja, man lernt eben immer dazu!

Ein Raum für echte Begegnung – Sexualtherapie in Lichtenstein: Mein Fazit

Es war ein unglaublich anstrengender, herausfordernder und gleichzeitig lehrreicher Weg. Ich bin so dankbar dafür, wie sich alles gefügt hat, und für alle Menschen, die mich auf dieser Reise inspiriert und unterstützt haben. Bis hierhin war es schon ein Abenteuer, von dem ich sicher noch meinen Enkeln erzählen werde!

Aus all diesen Höhen und Tiefen, dem ständigen Lernen und der tiefen Arbeit an mir selbst ist letztlich genau das entstanden, was meine Praxis heute ausmacht: Ein geschützter Raum für echte Begegnung, Begleitung bei Lebensfragen, Paarcoaching und Sexualtherapie in Lichtenstein, um emotionale Blockaden zu lösen und wieder ganz in Kontakt mit sich selbst zu kommen!

Ein kleiner Impuls zum Schluss, der mir vor ein paar Tagen mitgegeben wurde: Praxis In Kontakt Lichtenstein – Geschützter Raum für Sexualtherapie, Paarberatung und Coaching

Schau immer mal wieder zurück und erinnere dich daran, was du schon alles geschafft hast – besonders in den Momenten, in denen du an deinen eigenen Ressourcen zweifelst!

Möchtest du dir einen geschützten Raum für deine Themen nehmen? [Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen und ein erstes Kennenlerngespräch vereinbaren.]


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